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Biographie - Wilson Pickett »
Populärsten Soul Sänger der 1960er Jahre
Geboren 18. März 1941 in Prattville, Alabama; Gestorben 19. Januar 2006 in Reston, Virginia

1955 zog Pickett nach Detroit, wo er in verschiedensten Kirchenchören sang und seine erste Band, die Gospel-Gruppe Violinaires, gründete. 1961 schloss er sich der Rhythm and Blues-Formation The Falcons an, die einen neuen Leadsänger suchten, nachdem Eddie Floyd ihnen den Rücken gekehrt hatte. 1962 schrieb er für sie den Mini-Hit I Found a Love, als Folge dessen der Falcons-Produzent Robert Bateman Pickett zu einer Solo-Karriere anstachelte. Pickett trennte sich dann von den Falcons und verpflichtete sich 1963 bei Lloyd Price’ Label Double L Records. Mit der Single If You Need Me tauchte Pickett erstmals in den US-amerikanischen Pop-Charts auf. Der Song wurde später viel gecovert, unter anderem von Solomon Burke und den Rolling Stones.

1964 bekam Pickett von Jerry Wexler einen Vertrag bei Atlantic Records angeboten, den er annahm. Nach In The Midnight Hour von 1965 folgte bis 1971 Hit auf Hit, darunter das bekannte Everybody Needs Somebody to Love, das ebenfalls auch von den Rolling Stones interpretiert wurde und später ein großer Hit für die Blues Brothers werden sollte. Viele seiner Hits schrieb Pickett selbst, wobei ihm Steve Cropper als Co-Autor zur Seite stand. Im März 1971 tourte Pickett zusammen mit vielen anderen Musikern aus den USA und aus Afrika durch Ghana. In Deutschland hatte Pickett keinen nennenswerten kommerziellen Erfolg; nur zwei seiner Titel erreichten die Verkaufs-Hitlisten. Seine höchste Platzierung hierzulande war 1968 eine Nummer 32 mit dem Titel Stagg-O-Lee.

1973 verließ Pickett Atlantic auf dem Zenit seiner Karriere und wechselte zu RCA Records, was er später sehr bereute. Mit seiner Debüt-Single Take a Closer Look at the Woman You're With auf dem neuen Label tauchte er ein vorerst letztes Mal in den US-amerikanischen Pop-Charts auf, dann ließen die Erfolge sehr stark nach. Pickett trat zwar weiterhin auf und veröffentlichte auch Platten, ließ sich aber in den Hitparaden nicht mehr blicken.

1991 wurde Pickett in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

1993 landete er aufgrund des Verkehrsunfalls vom vorhergehenden Jahr für ein Jahr im Gefängnis mit fünfjähriger Bewährungszeit. Bereits im April 1996 wurde Pickett wegen des Besitzes von zwei Gramm Kokain erneut inhaftiert.

Einige Jahre nach seiner Entlassung kehrte er ins Studio zurück und erhielt für sein 1999er Album It's Harder Now eine Grammy-Nominierung.

Eine Neuaufnahme seines Titel "634-5789" ist mit ihm und anderen Sängern im Film Blues Brothers 2000 zu hören.

Am 19. Januar 2006 verstarb Wilson Pickett in einem Krankenhaus in Reston, US-Bundesstaat Virginia, infolge eines Herzinfarkts.

Diskografie


Alben

In the Midnight Hour, 1965
The Exciting Wilson Pickett, 1966
The Best of Wilson Pickett, 1967
The Wicked Pickett, 1967
The Sound of Wilson Pickett, 1967
I’m In Love, 1967
The Midnight Mover, 1968
Hey Jude, 1968
Wilson Pickett in Philadelphia, 1970
Right On, 1970
The Best of Wilson Pickett, Vol. II, 1971
Don’t Knock My Love, 1972
Mr. Magic Man, 1973
Wilson Pickett's Greatest Hits, 1973
Pickett in the Pocket, 1974
I Want You, 1980
American Soul Man, 1987
A Man and a Half: The Best of Wilson Pickett, 1992
It's harder now, 1999

Singles

If You Need Me, 1962
It’s Too Late, 1963
I’m Done to My Last Heartbreak, 1963
My Heart Belongs to You, 1963
I’m Gonna Cry, 1964
Come Home Baby, 1964
In the Midnight Hour, 1965 cover song by the Fat Harry
Don’t Fight It, 1965
634-5789, 1966
Ninety Nine and a Half, 1966
Land of 1000 Dances, 1966
Mustang Sally, 1966 cover song by the Fat Harry
Everybody Needs Somebody to Love, 1967
I Found a Love Pt. 1, 1967
You Can’t Stand Alone, 1967
Funky Broadway, 1967
Stagg-O-Lee, 1967
I’m in Love, 1967
Soul Dance Number Three, 1967
I’m a Midnight Mover, 1968
I’ve Come a Long Way, 1968
She's Looking Good, 1968
I Found a True Love, 1968
Jealous Love, 1968
A Man and a Half, 1968
Hey Jude, 1968
Mini-skirt Minnie, 1969
Born to Be Wild, 1969
Hey Joe, 1969
You Keep Me Hangin’ On, 1969
Engine Number 9, 1970
Sugar, Sugar, 1970
She Said Yes, 1970
Cole, Cooke, and Redding, 1970
Don’t Knock My Love ? Pt. 1, 1971
Don’t Let the Green Grass Fool You, 1971
Call My Name, I’ll Be There, 1971
Fire and Water, 1972
Funk Factory, 1972
Mr. Magic Man, 1973
Take a Closer Look at the Woman You’re With, 1973
International Playboy, 1973
Soft Soul Boogie Woogie, 1974
Take Your Pleasure Where You Find It, 1974
I Want You, 1979
Groove City, 1979
Live With Me, 1980
Don’t Turn Away, 1987

Wilson Pickett
Geboren 18. März 1941
in Prattville, Alabama; 

Gestorben 19. Januar 2006
in Reston, Virginia
Pit Indrak Wilson Pickett   
 
1964 bekam Pickett von Jerry Wexler
einen Vertrag bei 
Atlantic Records angeboten, den er annahm. 
Nach In The Midnight Hour von 1965
folgte bis 1971 Hit auf Hit
 
1967 Everybody Needs Somebody to Love, das ebenfalls auch von den Rolling Stones interpretiert wurde und später ein großer Hit für die Blues Brothers
 
1973 verließ Pickett Atlantic auf dem Zenit seiner Karriere und wechselte zu RCA Records, was er später sehr bereute.
 
Wilson Pickett's höchste Platzierung
hierzulande war 1968 eine Nummer 32 
mit dem Titel Stagg-O-Lee.
 
1991
wurde 
Wilson Pickett in die 
Rock and Roll Hall of Fame 
aufgenommen
 
Wilson Pickett und Dan Aykroyd - Madison Square Garden 1998
 
Wilson Pickett 1941 bis 2006

 

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