Rock & Roll, Blues, ein bisschen Soul,
dazu eine einprägsame Reibeisenstimme
das ist Fat Harry, Sänger, Song writer und Entertainer.
Die richtige Stimmung auf einem Konzert ist wichtig, die Leute sollen loslassen können in der Musik:
„Ich motiviere die Band, so dass wir richtig Spaß haben. Das geht auf die Leute über – und die paar, die die Stimmung nicht ansteckt, werden neidisch auf die Gutgelaunten und zwingen sich dann dazu, genau so gut drauf zu sein.“
Steht er nicht auf der Bühne, wird aus Fat Harry Paul E. Harrison, geboren 1958 und aufgewachsen im englischen Stoke-On-Trent. Über sein Alter Ego Fat Harry sagt er selbst: „Fat Harry ist ein sehr extremer Mensch: Er hat immer zwei unterschiedliche Socken an, benutzt zuviel Aftershave und ist ein alter Macho.“
Von den Eltern - begeisterte Rock & Roll Tänzer - schon früh mit Enthusiasmus für die Musik angesteckt, begleitet sie ihn schon fast sein ganzes Leben lang. Aber erst in den frühen Neunzigern begann er, selber vors Mikrofon zu treten, nach einer langen Odyssee, die ihn aus England über Griechenland (ein Jahr im Wohnwagen am Stand) und Hamburg ins Remstal geführt hat.
Erste Auftritte hatte er mit der Botswana Blues Band. 1994 gewann er mit einem Song, den er gemeinsam mit Gerd Rube geschrieben hat, den German-American-Country Award in der Kategorie Newcomer.
Seitdem ist er die Stimme mehrerer Bands: Von erdigem Rock & Roll über Rockabilly, Bluesrock und Swing – seine unverwechselbare Stimme und sein Charisma als Entertainer wirken immer.
Zu „Fat Harry“ ist er durch Zufall geworden: Er sah sich mit seiner Band einen auf Videoband mitgeschnittenen Auftritt an. Als er sich bei einem Stück tanzen sah, stöhnte er: „Oh my God, Fat Harry’s dancing again!“ - Harry war sein Spitzname in der Schule gewesen. Die Musiker fanden den Namen prima. Seit diesem Tag verwandelt sich Paul Harrison auf seinen Konzerten in Fat Harry:
„Musik muss Spaß machen. An dem Tag, an dem ich vor einem Auftritt nicht mehr nervös bin und keinen Spaß mehr habe, werde ich aufhören.“
Doch jeder, der Fat Harry bei einem seiner Auftritte erlebt, weiß, dass dieser Tag nie kommen wird.
Thanks to: Moritz Hildt |